2026 Mai – Hochzeitsreise – Schweden um den Siljansee herum

2026 Mai – Hochzeitsreise – Schweden um den Siljansee herum

Tourlänge laut Tracking: 3960 km / laut Open Street Map: 4417.6 km / laut Tacho:

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Tag 1 – Dienstag, 19. Mai
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Übernachtungsziel: Fænø Odde Rastplads, Oddevejen 6 bei Middelfart auf Fünen (GPS N55°29’40“ E9°42’14“) – mit Entsorgungs-WC-Häuschen

Ausweichplatz: Parkplatz am Naturcenter Hindsgavl und am Bridgewalking Lillebælt Welcome Center, Galsklintvej 2, Middelfart (GPS 55.510733, 9.700376)

 

Es ist Mitte Mai, und wenn der T-Rex jetzt nicht bald wieder auf die Bahn kommt, muss die nächste Ziege dran glauben (schönen Gruß aus dem Jurassic Park). Das wollen wir natürlich nicht. Also starten wir durch, diesmal wieder Kurs Nord mit erstem Zwischenstopp in Dänemark. Dort sind Gratis-Stellplätze – noch dazu in idyllischer Lage – eher rar gesät. Wir haben trotzdem einen auf der Karte ausfindig gemacht: Fænø Odde Rastplads. Leider kein Geheimtipp mehr, wie wir feststellen müssen. Alle sieben 24-Stunden-Plätze für Womos schon belegt. Ach, wäre das ein schönes Plätzchen gewesen, direkt am Wasser, das an diesem sonnigen Abend sogar zu einem Bad eingeladen hätte. Wir stellen uns kurz quer in die vorgeschaltete Drei-Stunden-Bucht, um zumindest noch ein bisschen Atmosphäre einzusaugen. Ein Begrüßungskomitee in Gestalt eines Enten-Pärchens ist auch schon auf dem Weg zu uns. Füttern lassen wir aber mal lieber. Außerdem müssen wir ja noch schauen, ob uns denn wenigstens der Ausweichplatz am architektonisch cool gestalteten Hindsgavl Naturcenter haben will. Wenige Minuten später steht fest: Hier können wir bleiben. Wir nutzen die Gelegenheit zu einem Spaziergang  – erst auf das begehbare Dach, dann zum Bridgewalking-Sammelplatz. Dort unterhalten wir uns ein wenig mit der Mitarbeiterin, die dort noch ein bisschen aufräumt, nachdem sich die letzte Gruppe des Tages in Montur geworfen und zum Erklimmen der Brücke aufgemacht hat. Wir lassen uns den Weg durch den kleinen Wald zur Brücke erklären, denn wir wollen dabei gern zugucken. Vor Ort geben Erklärtafeln Einblick in die Geschichte des Bauwerks. Währenddessen kraxelt die Brückengruppe schon die ersten Stufen hoch zu den Revisionsstegen. Scheint auch für normalfitte Menschen ohne große Klettererfahrung machbar. Kann man sich mal für die Zukunft merken. Für dieses Mal aber begnügen wir uns mit der herrlichen Aussicht über den Kleinen Belt vom „Erdgeschoss“ der Brücke aus.

 

Kurz-Info Bridgewalking
Dauer: rund zwei Stunden (inklusive Sicherheitseinweisung und Einkleiden)
Früheste Tour: 10 Uhr
Sprachen: Dänisch, Englisch, Deutsch
Preis: 345 Kronen pro Person (Erwachsene), 265 Kronen (Kinder)
Online-Buchung: bridgewalking.dk

 

Tag 2 – Mittwoch, 20. Mai
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Öffnungszeiten Naturcenter Hindsgavl
Infogebäude: 10 bis 16/17 Uhr
Wildgehege: rund um die Uhr

Übernachtungsziel 1: Sjöboda Rastplats (E4), Traryd, am See (GPS 56.615446, 13.762696), mit WC-Häuschen und Entsorgungsstation für Chemietoilette

Übernachtungsziel 2: Vandalorum Rastplats, Skulpturvägen 2, Värnamo (GPS 57.163574, 14.067594), mit WC-Häuschen, Klokassetten-Ausguss und Wasserhahn (am besten Gießkanne benutzen), separates Abteil für Wohnmobile

 

Zum Einstieg in den Tag drehen wir eine schnelle Runde durch das Naturzentrum, das uns mehr über die Flora und Fauna der Gegend verrät – unter anderem, dass der sich hier in der Ostsee tummelnde Schweinswal auf Dänisch „Marsvin“ heißt. Also praktisch Meerschweinchen. Witzig! Danach warten andere Vierbeiner: die Rehe und das Dam- und Rotwild des Wildparks. Der ist frei zugänglich und besteht auf der einen Seite aus viel freier Fläche, durchzogen von einigen längeren Spazier- und Jogging-Wegen Richtung Schloss oder Richtung Ort (=Middelfart) . Auf der anderen Seite erstreckt sich ein verwunschener Wald. Uns zieht es zum Schloss, das heute Hotel ist, und zum schmucken Küchengarten. Und tatsächlich lassen sich unterwegs immer wieder Rehe und wachsame Hirschkühe blicken. Der Nachwuchs will schließlich beschützt sein. Rechtzeitig vor dem nächsten Wolkenbruch sind wir wieder zurück beim T-Rex. Und der ist bereit für die Weiterfahrt. Bei fortgesetzem Schmuddelwetter geht es schnurstracks über Mautbrücke 1  (Großer Belt) und Mautbrücke 2 (Öresund). Heja Sverige! Doch auch hier ist das Wetter nicht besser. Da können wir genauso gut weiter Kilometer machen, damit wir später mehr Zeit am Siljansee haben. Dann ist auch schon 18 Uhr und Zeit für die Quartiersuche. Der Rastplatz Sjöboda an der E4 hat zwar einen ganz netten Seeblick, ist aber schon von mehr Lkw zugestellt als „gesund“ ist. Also hängen wir noch eine Dreiviertelstunde Fahrt an bis kurz vor Värnamo. Dort liegt zwischen weiten Feldern das Vandalorum, modern entworfen nach Art der hiesigen Scheunen als Zentrum für Kunst und Design der Gegenwart, eingeweiht 2011.  Für uns aber gerade noch besser: Ein paar 100 Meter befindet sich ein Rastplatz, der wie für uns geschnitzt ist. Mit womo-tauglichen langen Stellflächen (wir ergattern eine mit freiem Blick aufs grüne Feld samt Bauernhof) und komplett abgetrennt vom Lkw-Bereich, der dazu noch schön weit weg liegt. Dazwischen, als zusätzlicher Raumtrenner: ein Extrakomfort-Toilettenhäuschen, das nicht nur ein Abteil für „Latrintömning“ hat, sondern auch einen Trinkwasserhahn. Perfekt!

 

Tag 3 – Donnerstag, 21. Mai
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Kurz-Info Vandalorum, Skulpturvägen 2, Värnamo

Geöffnet: Montag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr (Juni-August), 10 bis 16 Uhr (September-Oktober / März bis Mai), Dienstag bis Sonntag 10 bis 16 Uhr (November-Februar)

Eintritt: 130 skr (Erwachsene), 110 skr (Studenten), Kinder (bis 18) gratis

Freier Zugang zu Garten, Shop und Restaurant

Zwischenstopp 1: Kavat Outlet, Skofabriken Kumla, Radiogatan 2, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr

Zwischenstopp 2: Kopparberg, Parkplatz hinterm ICA (GPS 59.8748362 14.9958440)

Übernachtungsziel 1: Hüttenruine Klenshyttan (GPS N60°06’06.2″ E15°05’54.2″)

Übernachtungsziel 2: Badeplatz Dammsjön (GPS N60°06’03.5″ E15°06’14.0″)

 

Unser heutiger Morgen beginnt mit einem guten Frühstück – auch für den T-Rex (=eine Runde Wasserzapfen). Dann parken wir um, auf den Parkplatz am Vandalorum, wo es einen komfortablen Randstreifen für Besucherbusse und unser Womo gibt (und auf dem man nachts natürlich nicht stehen bleiben darf). Uns lockt der Garten, der vor noch gar nicht allzu langer Zeit vom niederländischen Stargärtner Piet Oudolf geplant und von vielen Ehrenamtlichen bepflanzt wurde. Im Foyer des Museums laufen einige Filme zur Entstehung und zur Zusammenarbeit mit Oudolf, der übrigens auch die New Yorker High Line geplant – eine Parkanlage auf einer ehemaligen Hochbahnstrecke. Das Zentrum selbst schenken wir uns. Hätten wir es jedoch früh genug gecheckt, dass wir mit unseren Öresundsbrücken-Mautbox-Kontrakt Zugriff auf verschiedene Rabattcoupons im Internet gehabt hätten (Club BroPas), wären wir vielleicht doch in die Ausstellung gegangen. Zwei Tickets zum Preis von einem ist ja doch ein schönes Angebot. Aber: hätte-hätte-Fahrradkette! So bleibt es beim Lustwandeln zwischen ein paar lustigen Skulpturen im Garten, wo im Mai immer noch die Tulpen blühen, und durch den (natürlich design-lastigen) Museumsshop. Auch schön! Doch dann haben die Wolken keine Lust mehr, dichtzuhalten. Was folgt, ist ein Wolkenbruch erster Güte, der auch gar nicht wieder aufhören will. Zeit, die Zelte abzubrechen und weiterzuziehen. Je weiter nördlich wir kommen, desto mehr klart es auf. Bei Kumla steht trotzdem erst mal eine Indoor-Aktivität af dem Programm: Schuhe-Schnüstern im Kavat-Fabrikshop. Tatsächlich stolpern wir dort über ein Angebot,  das wir nicht ablehnen können. Mit aufgestocktem Fundus reisen wir weiter – der Sonne entgegen. In Kopparberg legen wir einen frühabendlichen Zwischenstopp ein. Wir haben gehört, dass der Ortskern der alten Grubensiedlung ganz schön schnuckelig sein soll. Wir parken hinter dem örtlichen ICA-Supermarkt und spazieren Richtung Tingshus (ursprünglich von 1642) und Festplatz, wo schon (aber noch ungeschmückt) die Maistange für das im Juni bevorstehende Mittsommerfest parat steht und ein selbst designtes Sonderverkehrsschild vor freilaufenden Mährobotern warnt. Tatsächlich ist es richtig hübsch hier. Und ein knuffiges Holzhäuschen reiht sich ans nächste. Darüber thront der Friedhof samt schmucker Holzkirche (Ljusnarsbergskyrka) – natürlich in Schwedenrot, allerdings mit orangegelben Fensterrahmen anstatt der sonst üblichen weißen. Wir umkreisen das imposante Bauwerk von 1635, dem Ende des 19. Jahrhunderts innen noch mal ordentlich Wikinger-Romantik hinzugefügt wurde. Normalerweise wäre sie um diese Zeit zugesperrt. Doch wir haben Glück. Der Gemeindechor hat Probe beziehungsweise gerade Pause, die einige Mitglieder draußen vor der Tür verbringen. Weil wir so interessiert gucken, dürfen wir hinein und werden auch hier gleich ins Gespräch verwickelt. So erfahren wir gleich, dass der Küster, der hier gerade das Technikpult bedient, ein ausgewanderter Deutscher ist. Auch eine nach Dalarna „emigrierte“ Stockholmerin freut sich, ihre Sprachkenntnisse anbringen zu können. So erfahren wir, dass für ein Konzert am kommenden Sonntag geprobt und gleich noch eine Solistin zum Einsatz kommen wird. Das sollten wir uns unbedingt noch anhören. Wir freuen uns, bewundern in der Zwischenzeit das wunderschöne Kirchenschiff und die ausgestellten historischen Schätze und suchen uns dann ein günstiges Plätzchen, von dem aus wir dann später ohne groß zu stören raushuschen können. Davor gibt es aber erst mal eine große Portion gute Laune mit Musicalmelodien aus „Cabaret“, „Mary Poppins“, „The Sound of Music“ und dazwischen noch was Schwedisches. Hach! Unser ganz persönlicher „Wie im Himmel“-Moment. Cineasten wissen, was gemeint ist. Leider können wir nicht bis zum Ende bleiben. Es muss ja noch ein Schlafplatz her, und den wollen wir mehr im Grünen suchen. Ein erster Anlauf führt uns auf den Wander-Parkplatz an der recht gut erhaltenen Hüttenruine Klenshyttan inklusive Bachlauf, wo bis 1920 Roheisen hergestellt wurde. Lauschig, aber nach unserer Entdeckungsrunde testen wir noch eine Alternative fast gleich um die Ecke – den Parkplatz an der Badewiese des Dammsjö. Ein schwedisches Wohnmobil hat sich dort schon eingemuckelt. Aber für uns ist auch noch Platz am See. Und der Abendhimmel lässt zur Krönung ordentlich die Farben spielen. Besser geht’s nicht.

 

 

Tag 4 – Freitag, 22. Mai
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Zwischenstopp 1: Ludvika, stadtnaher Parkplatz Kajvägen 13 (GPS 60.151306 15.182517)

Zwischenstopp 2: Avesta, Rastplats Dalahästen mit Haglöfs Outlet, Grill und Co. (GPS 60.1525936 16.2001036)

Übernachtungsziel: Stora Skedvi Knäckebröd-Bageri, Hofladen und Café-Restaurant, Landsvägen 38 (GPS 60.403149 15.810555), Di-Fr 10-18, Sa 10-16, Parkplatz mit naher Müll-Sortierstation

 

Wenn man schon einen See samt Picknick-Tisch direkt vor der Nase hat, gibt’s nur eine Option:  draußen frühstücken! Das tun wir ausgiebig, während im Hintergrund die Vögelchen zwitschern, was die Kehle hergibt. Hach, wat schön! Da mag man sich gar nicht richtig trennen. Aber wir wollen ja noch mehr von der Gegend sehen. Also, ab ins etwa zehn Minuten entfernte Ludvika. Einen stadtnahen Parkplatz finden wir am Kajvägen, der sogar noch dichter am Wasser liegt: am Väsman-See. Die kleine, aber feine Uferpromenade sparen wir uns für später auf. Erst einmal schlendern wir vorbei am Minigolfplatz und schlagen den Bogen über die Brücke Richtung Ludvika Ulrika Kirche, wandeln ein bisschen durchs Grüne, bevor wir zur Innenstadt abbiegen. Wir kommen aber nicht weit. Biggans Loppis fordert unsere Aufmerksamkeit, ein Flohmarkt-Laden mit Kaffeeklön-Treffpunkt für Alleinstehende. Das Teil ist echt ’ne Tardis, von innen viel größer samt Keller-Abteil. Eine echte Zeitreise durch das Schweden vergangener Jahrzehnte. Wir bekämpfen aber unseren Haben-Wollen-Drang. Schließlich hat die Reise gerade erst angefangen, und wir wollen den T-Rex ja nicht jetzt schon mit Mitbringseln zustopfen. Obwohl: Im Zentrum in der Engelbrektsgatan 10 lockt der Globe Bokhandel mit tüchtig Lesestoff. Der letzte Teil von Fredrik Backmans Björnstad-Eishockey-Trilogie muss mit! Dann gehen wir noch ein bisschen Dalapferdchen jagen. Eine graue Variante im Minipony-Format markiert quasi als Prellbock die Fußgängerzone. Die künstlerisch wildere Fassung findet sich als Wandmalerei n der Storgatan 11 (Garvarns Torg). Und dazwischen pflastern Verse des  1920 gestorbenen Lokalpoeten Dan Andersson (der nebenbei Schwedens bedeutendster Arbeiterdichter war) sowie eine ziemlich auf Krawall gebürstete Luchs-Skulptur unseren Weg. Dazu zwei Konditoreien. Aber wir bleiben standhaft, überqueren die Gleise über den Hochtunnel für Fußgänger und Radfahrer und landen wieder an der Seeuferpromenade. Im T-Rex noch eben was futtern, dann geht es ein Stündchen ostwärts, nach Avesta. Dort steht das größte Dalapferd der Welt. Vor seinen Nüstern: der vom Schweden-Hüpfer Armand Duplantis gehaltene Weltrekord im Stabhochsprung. Und selbst der nimmt sich dagegen winzig aus. Um das rote „Riesenviech“ herum finden sich ein Raststätten-Bräter und einige Sport- und Outdoor-Outlets und ein Biltema. Also heißt es noch ein bisschen Schnüstern und Hotdog-Futtern vor der Weiterfahrt. Da das nahe Wisentgehege leider noch nicht wieder für die Saison geöffnet hat, haben wir dort auch keinen Zugang zum Besucherparkplatz, der sich vielleicht zum Übernachten geeignet hätte. Daher hängen wir noch mal eine halbe Stunde Autofahrt dran und versuchen unser Glück in Stoda Skedvi. Der Ort hat außer einer Kirche, einer Pizzeria und gut 2200 Einwohnern vor allem eines zu bieten: die Holzofen-Knäckebrot-Bäckerei Skedvi Bröd mit kombiniertem Hof- und Delikatessladen, Restaurant, Gärtnerei, Gartencafé und allem Möglichen für Haus und Garten, draußen präsentiert in umfunktionierten Schiffscontainern. Ein wahres Paradies, das an diesem Freitagabend sogar noch geöffnet zu haben scheint. Obwohl keinerlei Personal im Ladenbereich zu entdecken ist – nur ein Schild: Einkäufe bitte ganz hinten im Restaurant bezahlen. Was für ein Vertrauen! Wir belassen es aber bei einer ersten Guckrunde, denn wir haben ja noch den nächsten Morgen. Der Parkplatz dieser Schlemmer- und Schöne-Dinge-Oase wird nämlich unser heutiges Nachtquartier.

 

Tag 5 – Samstag, 23. Mai
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Zwischenstopp 1: Örnässtugan, historische Sehenswürdigkeit mit Gustav-Wasa-Bezug (GPS N60°30’27.6″ E15°33’08.8″), Café (wie das Museum erst ab Juni geöffnet, Mi-So 11-18), Museum nur mit Führung (180 kr pro Person)

Zwischenstopp 2: Tankstelle OkQ8 Falun, Gruvgatan 19, Grauwasser-Entsorgung und Frischwasser

Zwischenstopp 3: Sundborn Kyrka, Kyrkvägen 16, „Carl-Larsson-Kirche“ (GPS 60.6563443 15.7809927), Öffnungszeiten Kirche: 1. Mai-31. Juli werktags 10-20 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr, im August täglich 10-18 Uhr

Zwischenstopp 4: Rastplats Rällsjön, Latrintömning (GPS 60.773217 15.316606)

Übernachtungsziel: Falun, Stångtjärn Badeplatz (GPS N60°37’49.9″ E15°33’25.7″)

 

Unser erstes Ziel des Tages ist ein Ort, den wahrscheinlich jeder Schwede einmal in seinem Leben besuchen sollte. Denn hier wurde eine entscheidende Stellschraube für die spätere Unabhängigkeit Schwedens von Dänemark gestellt. Der aus dänischer Gefangenschaft entflohene Jungadelige Gustav Wasa (damals noch Eriksson) wollte 1521 in Dalarna erfahrene Kämpfer für den Aufstand gegen Christian II. um sich scharen. Das gestaltete sich zunächst zäh, und er musste weiter Richtung Norwegen flüchten. In Örnässtugan (heute Schwedens bestbewahrtes nicht kirchliches Holzgebäude aus dem Spätmittelalter) fand er Unterschlupf vor den Häschern des Okkupators. Und das wurde zu einer ganz engen Kiste. Aber versteckt im Heu entging Gustav dem sicheren Tod und konnte seine Flucht auf Skiern fortsetzen. Ganz bis Norwegen kam er aber nicht. Denn aufgerüttelt durch das zwischenzeitlich von Christian II. angerichtete Stockholmer Blutbad (bei dem auch Gustav Wasas Vater zusammen mit weiteren Reichsräten hingerichtet wurde), schickten die Regionalhäuptlinge Dalarnas ihre zwei besten Skifahrer los, um Gustav Wasa zurückzuholen. Der historische Vorläufer des heutigen Wasalaufs von Sälen nach Mora. Und auch der Widerstandskampf, der immerhin zwei Jahre dauerte, war am Ende aus schwedischer Sicht erfolgreich. Gern hätten wir daher auch mal ins Innere der imposanten „Hütte“ geschaut. Doch Saison ist erst ab Mitte Juni. Also begnügen wir uns mit dem auch sehr schönen Äußeren und das in grüner Exklusivlage am See. Weiter geht es dann Richtung Falun, wo wir aber erst mal nur einen Ver- und Entsorgungsstopp an der OkQ8- Tanke einlegen, um dann gleich weiter nach Sundborn zu fahren. Dort hatten sich in den 1880ern der Maler Carl Larsson (richtig, der von den Apotheken-Kalendern!) und seine Frau Karin (als Designerin aktiv) angesiedelt. Ihr Häuschen Lilla Hyttnäs wurde durch die Bilder Larssons weltberühmt. Heute ist es zusammen mit dem Garten Museum – und der Eintritt ziemlich teuer. Wir wählen die Light-Variante und besuchen im – auch insgesamt schnuckeligen – Sundborn die kreuzförmig errichtete Holzkirche von 1755. Denn auch ihr Interieur hat Carl Larsson gestaltet: schön hell – mit Engeln – und einer interessanten Darstellung von Johannes dem Täufer. Auf dem Friedhof dahinter befindet sich das Familiengrab, dem wir natürlich auch noch einen Besuch abstatten. Nach dem Lustwandeln im Grünen müssen wir uns wieder ein bisschen um den T-Rex kümmern. Der Rastplatz Rällsjön an der 69 bei Bjursãs bietet die nötige „Latrintöming“ für die Rollkassette. Nun sind wir bereit fürs Abendquartier, auch wenn erst Nachmittag ist. Wir probieren es am Wanderparkplatz beim See Stångtjärn vor den Toren von Falun. Und…. Volltreffer! Wir stehen ruhig, obwohl Bade-, Angel- und Joggingbetrieb herrscht. Aber das verteilt sich. Und auch abends bringt die Sonne das Wasser noch so zum Glitzern, dass wir – als der Betrieb abebbt – selbst noch eine erfrischende Schwimmrunde einlegen können. Ein perfekter Ausklang für diesen Tag.

 

Tag 6 – Sonntag, 24. Mai
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Zwischenstopp 1: Wanderparkplatz bei den beiden Sprungtürmen/Hoppbackarna von Falun (GPS N60°37’16.3″ E15°39’59.9″)

Zwischenstopp 2: Hosjö Kyrka, Kyrkvägen 7A, Falun (GPS 60.592037 15.759985), Ausweich-Parkpkatz am neuen Friedhof (GPS 60.591160 15.766274), Öffnungszeiten Kirche (außerhalb des Gottesdienstes): Mo-Do 9-15 Uhr, Fr 9-13 Uhr

Zwischenstopp 3: Falu Kristina Kyrka, Kristinegatan 13, Falun; Parkplatz Gamla Posten sonntags gratis (GPS 60.608883 15.630676), Öffnungszeiten Kirche: täglich 10-16 Uhr

Übernachtungsziel: Badeplatz Stångtjärn (siehe Tag 5)

 

Heute ist Pfingstsonntag, und wir haben uns ordentlich Programm vorgenommen. Aber wir starten gemütlich  – mit einem Pfannkuchen- Frühstück. Das muss anschließend verteilt werden, als wandern wir einmal rund um den von Wald umringten See, immerhin zwei Kilometer. Gartensänger und Buchfinken zwitschern dazu. Am Mittag wechseln wir den Standplatz und nehmen Kurs aufs Stadtgebiet von Falun. Doch auch dort zieht es uns ins Grüne. Dazu müssen wir bergauf – zum Wanderparkplatz bei den beiden Sprungtürmen. Wir stellen fest: Auch hier könnte man gut übernachten. Für den Ausguck hinunter auf die Stadt müssen wir allerdings noch ein paar Schritte laufen – auf die andere Seite der Kuppe. Uns empfängt eine echt tolle Sicht, die man von den obligatorischen Picknickbänken aus erst einmal in Ruhe auf sich wirken lassen sollte. So schön! Auch ohne Schnee und Skispringen! Im Moment ist hier aber natürlich anderer Sport angesagt. Rechts von uns liegen mehrere Einstiegstore zu verschieden schweren Mountainbike-Trails. Links der beiden Türme spuckt die vollautomatisch-unbemannte Bergbahn entsprechend immer wieder Mountainbiker aus, die nicht genug von der Abfahrt bekommen können. Wir dagegen genießen das Panorama und später eine Kanne Tee mit Wiener Bröd im T-Rex. Aber wir haben ja noch ein Pfingstprogramm vor uns. Der Veranstaltungskalender von Falun im Internet hat uns verraten, dass am Nachmittag im Ortsteil Hosjö eine Volkstanzmesse in der Dorfkirche stattfindet. Das wollen wir uns doch mal näher ansehen. Ohne große Vorstellungen davon, was uns da wohl erwartet, steuern wir den T-Rex bis vor die schmucke rote Holzkirche und finden – obwohl schon viele Besucher mit dem Auto da sind – tatsächlich noch einen Stehplatz am Rand einer kleinen Wiese fast direkt davor. Glück muss man haben. In der Kirche bekommen wir ein extra gedrucktes Programmheft mit dem Ablauf, Noten, Lied- und Gebetstexten in die Hand gedrückt. Aha, Mitsingen ist also erwünscht. Das wird spannend, denn keines der Lieder sagt uns was  – dabei gibt es in den deutschen Gesangbüchern ja durchaus auch das eine oder andere schwedische Kirchenlied, zwar eingedeutscht, aber immerhin. Hier aber haben wir völliges Neuland vor uns. „Träd in i dansen“ ist das Ganze überschrieben: Tritt ein im Tanz! Und genau so beginnt die Messe auch  – mit einer Volkstanzgruppe in Tracht, die hinter der Pastorin her und zu den Klängen einer Spielmannskapelle im schwungvollen Takt in die Kirche kreiselt. Auch zwischendurch gibt es Tanzeinlagen gemischt mit Schweden-Folk und Chorgesang, eingebettet in die Liturgie des Gottesdienst. Echt schön fügt sich das alles zusammen,und wir geben unser Bestes, beim Singen mitzuhalten  – auch beim abschließenden „Dai-jadi-dai“, zu dem es tanzend wieder nach draußen geht. Aber noch ist unser Pfingstprogramm nicht zu Ende. Um 18 Uhr heißt es „Välkommen sköna pingst“ in der Hauptkirche Faluns, der Kristine Kyrka. Wir sind frühzeitig da, können uns einen Platz recht weit vorne sichern und vor dem Konzert den Blick noch ein bisschen schweifen lassen. Allerdings stammt nur noch weniges vom Interieur aus der Zeit, als die Kirche erbaut wurde (Mitte des 17. Jahrhunderts). Kanzel und Altarbild gehören dazu, nicht aber die große Orgel auf der Empore.  Die wurde mehrfach ausgetauscht, zuletzt 1906. Aber dann geht es auch schon los. Der Chor – diesmal im klassischen Gewand – spielt noch einmal in einer ganz anderen Liga als die bisherigen auf dieser Reise. Das Repertoire reicht von Haydn bis Dvořak, von Bach bis Britten und schwedisch-regional von Anna-Karin Klockar (Dalmålaren) bis Waldemar Åhlén (Sommarpsalm). Beeindruckend – auch die Quartett- und Solo-Leistungen! Das sieh das übrige Publikum genauso. Es gibt Jubel und Standing Ovations. Neuzeitliches Schmankerl am Rande: Wie schon beim Konzert zuvor kann man für eine freiwillige Geldgabe beim Rausgehen einen QR-Code scannen – allerdings nur, wenn man in Schweden ein Bankkonto hat. Ist halt inzwischen fast alles digital hier. Sogar die Kollekte. Zum Sackenlassen der Eindrücke spazieren wir hinterher noch einmal um den Platz vor der Kirche (mit hochdramatischem Engelbrekt-Engelbrektsson-Denkmal) und dann eine Runde durch den kleinen Park beim Lehrerseminar gegenüber von unserem Parkplatz. Eine Stippvisite mit dem Womo bei der Max-Hamburger-Schmiede (eine Art schwedisches McDonalds) ist auch drin, bevor wir zum bewährten Badeplatz für eine weitere ruhige Nacht zurückkehren.

 

Tag 7 – Montag, 25. Mai
2026-05-swe

Zwischenstopp 1: Wanderparkplatz Styggfors bei Boda Kyrkby (GPS 61.007126 15.191300)

Zwischenstopp 2: Wanderparkplatz Helvetesfallet bei Orsa (GPS 61.267722 14.747450)

Zwischenstopp 3: Orsa Coop-Parkplatz (GPS 61.118189 14.619790)

Übernachtungsziel: Badeplatz Djurvik, Skattungbyn (GPS 61.200441 14.897034)

 

Pfingstmontag ist hier kein Feiertag. Aber uns zieht es nach all der Kultur sowieso heute eher in die Natur. Außerdem müssen wir ein bisschen Batterie laden, also rollen wir großräumig am Siljansee vorbei Richtung Boda Kyrkby. Unser Ziel: das Naturschutzgebiet Styggforsen mit dem gleichnamigen Wasserfall (Fallhöhe: 36 Meter). Wir lassen den T-Rex am Rande des übersichtlichen Wanderparkplatzes stehen, der offenbar auch in der Vorsaison ein beliebtes Ausflugsziel für einen Wald- und Schlucht-Spaziergang ist  – trotz noch verrammelter Kaffeestuga am Platz (sonst geöffnet: täglich. 11-17 Uhr). Ein Rundweg führt uns über Stock und Stein zu verschiedenen Aussichtsplätzen (darunter eine restaurierte Zementmühle) und zum Rand des Meteoritenkraters. Denn durch einen Einschlag aus dem All ist der Siljansee überhaupt erst entstanden. Schautafeln erklären, was sich da vor rund 360 Millionen Jahren abgespielt hat. An einer Felswand sieht man auch die riesigen Verwerfungen, die durch den Aufprall entstanden sind. Obere Bodenschichten wurden unter die tiefer liegenden geschoben. Unser nächster Stopp führt uns noch etwas tiefer hinein in die (allerdings durch Holzwirtschaft „gezähmte“) Wildnis. Über gefühlt endlose Schotterwege rechts ab der E45 Richtung Orsa  hoppelt der T-Rex bis zu einem weiteren Wanderparkplatz. Über Holztreppen und Kletterpfade geht es hinab zu einer urigen Holzhängebrücke. Leider kommen wir auf unserer Seite des Canyons aber nicht weiter. Die Brücke ist wegen Renovierung gesperrt. Auf der gegenüberliegenden Seite sieht man, dass schon einiges erneuert und das Betreten sicherer gemacht worden ist. Im Hochsommer ist hier wahrscheinlich wieder alles frei. Ein Foto vom alten Hängekonstrukt ist für uns aber drin. Und schön rauschen tut’s ja trotzdem. Zurück am T-Rex, bettelt der jetzt um Diesel. Okay, dann kehren wir eben in die Zivilisation zurück. Dazu steuern wir die Bärenstadt Orsa an. Nach dem Tanken stellen wir uns beim zentralen Coop auf den Parkplatz – a) für einen Einkauf, b) für einen kleinen Stadtbummel. Das älteste Warenhaus der Stadt (August Karlssons-huset von 1902) steht leider leer. Aber: In den großen Schaufenstern haben such Playmobil-Enthusiasten ausgetobt: mit Zirkus-Spektakel, Pyramiden-Bau und Asterix-Szenen. Nun fehlt nur noch ein Plätzchen für die Nacht. Dieses finden wir wieder in der Natur, nordöstlich von Orsa am Badeplatz Djurvik, nahe Skattungebyn. Wir stehen hier sogar alleine, haben also das Sonnenuntergangskino direkt am See ganz für uns alleine.

 

Tag 8 – Dienstag, 26. Mai
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Zwischenstopp 1: Siljansfors Rastplats am Skogsmuseum (Waldmuseum) an der E45 bei Mora (GPS 60.889466 14.374762 ), Camper können hier gegen 150 kr übernachten, Museum von Mitte Mai bis Ende August geöffnet: 11-20 Uhr, Eintritt für Erwachsene: 100 kr, Kinder (12-17 Jahre): 40 kr.

Zwischenstopp 2: Entsorgungs-Rastplatz Johannisholm an der E 45 zwischen Mora und Malung, Latrin-Tömning (GPS 60.825611 14.126674).

Zwischenstopp 3: Naturum Siljansnäs mit Aussichtsturm, Buffils Anna väg 24G (Parkplatz mit Blick über Ort und südwestliches See-Ende – GPS 60.787231 14.854703). Naturum geöffnet: im Mai täglich 10-16 Uhr, Juni-August täglich 10-17 Uhr, Eintritt frei.

Übernachtungsziel: kurz entschlossen auf dem Naturum-Parkplatz.

 

Wie kann der Tag besser beginnen als mit Auf-den-See-Gucken und Vogelkonzert-Lauschen? Aber irgendwann muss man sich losreißen. Erst recht, wenn die Klo-Kassette voll ist. Der nächstgelegene Rastplatz im Nahbereich unserer Route entpuppt sich leider als Entsorgungs-Niete. Dafür erhaschen wir einen Blick auf die dekorativen „Festungsbauten“ des Waldmuseums von Siljansfors, das gleich dahinter liegt. Ok, müssen wir der E45 eben noch ein Stückchen weiter folgen, auch wenn das nicht mehr ganz so routennah ist. Aber 19 Kilometer Querschießen (und wieder zurück) lässt sich wohl verkraften. Ordentlich erleichtert kehren wir auf unseren Südwärts-Kurs zurück. Wir wollen nämlich zum Naturum Siljansnäs, um vom dortigen Aussichtsturm einen schönen ersten Überblick über den Siljansee zu bekommen. Den T-Rex parken wir am unteren Ende des Naturum-Parkplatzes. Die sind nicht so arg schräg wie die Plätze naher dran und bieten außerdem noch einen prima Balkonbllick hinunter auf den Ort und den südwestlichsten Zipfel des Sees. Dann stromern wir steil bergauf zum Naturzentrum, lassen die Ausstellungsräume aber erst mal buchstäblich links liegen. Denn uns zieht es aufwärts. Die 177 Stufen sparen wir uns mal. Es gibt einen Lift. 32 Meter hoch ist der Turm, der noch ziemlich jung ist (erbaut 2021). Sein roter Vorgänger aus dem Jahr 1930 war irgendwann nicht mehr standsicher und daher von 2015 bis zum Abriss geschlossen. Der Neue wiederum kommt ziemlich modern daher. Teilweise wurde er nach der japanischen Shou Sugi Ban-Methode errichtet  – mit extra angekokeltem Holz. Das spart die Wetterschutz-Lasur und schützt vor Insektenfraß. Auf jeden Fall toll designt, das Ganze. Und auch die Aussichtsterrasse ist klasse und lädt mit ihrer Holzstufen-Tribüne zum ausgiebigen Herumlümmeln ein. Hinunter nehmen wir dann doch die Treppe (mit schicken Guckkästen nach draußen). Wieder am Boden, wollen die interaktiven Infostationen erkundet werden, ebenso wie der kleine Waldlehrpfad und (auf dem Weg zurück zum Parkplatz) auch die noch im ursprünglichen Zustand von 1925 erhaltene Kaffeehütte der geschäftstüchtigen Gastwirtin Buffils-Anna. Inzwischen ist es tiefer Nachmittag geworden. Hach, ist das schön hier! Warum also weiterfahren, wenn man hier auch übernachten kann…

 

Tag 9 – Mittwoch, 27. Mai
2026-05-swe

Zwischenstopp 1: Leksands Knäckebröd Fabrikladen, Gärde Stationsvägen 11, Leksand, geöffnet Montag bis Freitag 9-18 Uhr und  Samstag/Sonntag 10-16 Uhr, Übernachtung möglich (GPS 60.703204 15.045156)

Zwischenstopp 2: Rastplatz bei Leksand mit Komplett-Ver- und -Entsorgung, auch Wasser(!) am Riksvägen 70 (GPS 60.712904 15.033275)

Zwischenstopp 3: Leksand Zentralparkplatz Kyrkallén, Übernachtung möglich (GPS 60.730880 14.990665)

Zwischenstopp 4: Springkällan (Springquelle mit Hängebrücke nördlich von Rättvik, Wanderparkplatz (GPS 60.923011 15.157916)

Übernachtungsziel 1: Nils Olsson Dalahästar (Dalapferd-Schnitzerei), Edåkersvägen 17 in Nusnäs, leider keine Gratis-Wiese mehr, sondern Bezahl-Übernachtungsplatz, 250 kr (GPS 60.962354 14.650161)

Übernachtungsziel 2: Parkplatz Tingsnäsbadet, Mora (GPS 61.007214 14.558848)

 

Wir können nicht anders: Wir müssen auch diesmal ins Knäckebrot-Mekka von Leksand! Allerdings sind die Bauarbeiter im Parkplatz-Bereich gerade ganz schön am Reißen. Durch die Großbaustelle verpassen wir das eigentlich für Besucher vorgesehene Zufahrts-Provisorium und landen auf dem Lieferantenweg hinten herum. Geht auch! Keiner beschwert sich. Außer einer Horde Lachmöwen,  die offensichtlich irgend etwas Knäckiges auf dem Boden zum Picken gefunden hat. Auf dem offiziellen Parkplatz gibt es inzwischen ausgewiesene Langbuchten für Wohnmobile. Man dürfte hier auch übernachten, doch wir wollen nur den Feinkostladen plündern. Wer hier kein (kulinarisches) Mitbrinsel findet, dem ist nicht zu helfen. Wo wir schon mal in der Gegend sind, stoppen wir auch an der nahegelegenen Raststätte Leksand zum Trinkwasser-Bunkern. Auch alles an Entsorgung lässt sich hier erledigen, sogar mit Mülltrennung. Dann geht es weiter – direkt ins Herz von Leksand. Nebenan wird zwar schon für den Mittelaltermarkt am Wochenende aufgebaut, aber auf dem großen zentralen Parkplatz Kyrkallén ist trotzdem noch reichlich freier Stehraum. Als Erstes begeben wir uns auf Kunstsuche. Am Torget sollen Waima und Walter auf Besucher warten. Tatsächlich finden wir die beiden possierlichen Nasenbären aus der Skulpturen-Werkstatt der Künstlerin Eva Fornåå und sind sofort schockverliebt. Beim Weiterstromern durch die Innenstadt stolpern wir noch über die putzigen Nystingar von May Lindholm. Am Fluss Österdalsälven entlang, vorbei am Restaurantdampfer Gustaf Vasa, viel Grün und etwas Kunst, geht es zurück zum T-Rex. Nach einem Päuschen an Bord folgt Spaziergang Nummer zwei – diesmal in die andere Richtung Leksands Kyrka samt Zwiebelturm und Friedhof. Selten haben wir einen schöner gelegenen Grabplatz gesehen – erhöht über dem Siljansee mit teils urigen historischen Grabkreuzen aus Schmiedeeisen, in die eine Art Medaillon eingearbeitet ist. Die wiederum scheinen zum Teil handschriftliche Namenszettel und Abschiedsbriefe der Hinterbliebenen zu enthalten. Schon anrührend. Auch einige bekannte Persönlichkeiten liegen hier begraben, der Komponist und Dirigent Hugo Alfvén (1872-1960) zum Beispiel, der die schwedische Schärenwelt sinfonisch vertont hat und auch gleich mit einer Steinskulptur hier verewigt ist. So wie es sich gehört, wenn man als schwedischer Nationalkomponist verehrt wird.  Dann satteln wir den T-Rex erneut. Etwa sechs Kilometer nördlich von Rättvik wollen wir uns „Springkällan“  angucken – einen Naturspringbrunnen, der sich als „Beifang“ einer wenig erfolgreichen Ölbohrung 1869 den Weg an die Oberfläche gebahnt hat. Eine verwunschene Hängebrücke ist auch dabei. Und natürlich geht es – wie so oft in Schweden – auch nicht ohne Grillplatz ab. Die anschließende Quartierssuche führt uns zunächst nach Nusnäs. Die Idee war, auf der Wiese nahe der Dalepferdchen-Schnitzerei (die wir Jahren schon mal besucht haben) zu übernachten und dann am nächsten Tag mal nachzuschauen, was inzwischen so abgeht bei den Holzpferd-Spezialisten. Leider aber hat man die Gratiswiese durch einen Bezahl-Schotterplatz ersetzt. Tagsüber darf man zwar drei Stunden gratis stehen, aber fürs bloße Übernachtung ohne jeglichen weiteren Service 250 Kronen zu löhnen, erscheint uns unverhältnismäßig. Also rollen wir weiter nach Mora und stellen uns dort auf den Parkplatz des Stadtstrandes Tingsnäsbadet. Auf dem großen Parkplatz nebenan gastiert zwar gerade ein Zirkus, aber der hat offenbar am Abend keine weitere Vorstellung mehr. Perfekt! So erwartet uns eine erstaunlich ruhige Nacht, nachdem wir den Strand zu Fuß (plus buchstäblicher Stippvisite bis zu den Knöcheln im kalten Wasser) erkundet haben.

 

 

Tag 10 – Donnerstag, 28. Mai
2026-05-swe

Zwischenstopp 1:  Parkplatz Rosa Huset, Prästgatan in Mora, zentrumsnah (GPS 61.009243 14.547385)

Kurz-Info: Zornmuseum, Vasagatan 30, Mora, geöffnet Dienstag bis Sonntag 11-17 Uhr, Eintritt 125 kr, Künstler-Wohnhaus Zorngården Extra-Eintritt 150 kr (von Ende Juni bis Anfang August aber im Museumseintritt inbegriffen)

Zwischenstopp 2: Käringforsen bei Björbo, enger Waldweg, Stromschnellen-Viewpoint (GPS 60.463635 14.628362), Dala River Adventure – Lagerplatz (GPS 60.462362 14.626626)

Zwischenstopp 3: Hemköp und Eiffelturm in Dala-Järna, Stationsvägen 1, Supermarkt-Parkplatz (GPS 60.547666 14.365881)

Übernachtungsziel: Badplats Brintbodarna, Brintslingan nahe Vansbrovägen, Mora (GPS 60.695495 14.113047)

 

Zum Frühstücken wechseln wir den Stellplatz, näher ran an unser heutiges Hauptbesuchsziel, das Zornmuseum. Das öffnet erst um 11 Uhr. Also parken wir erstmal gemütlich auf dem großen zentralen Parkplatz am Jugendzentrum Rosa Huset. Dort darf man zwischen 6 und 24 Uhr bis zu zwölf Stunden gratis (mit Parkscheibe) stehen. Also erst mal Zeit genug für ein entspanntes Frühstück und dann für einen Spaziergang vorbei am Wasalauf-Museum (haben wir schon letztes Mal besucht), dem Zieleinlauftor und der Gustav-Vasa-Statue hinunter zum Seeufer jenseits der Bahngleise. Dort wartet auf uns eine Promenade zum Lustwandeln, eine historische Dampflok zum näheren Erkunden, ein großes Dalapferdchen zum Fotografieren und eine Bank zum Aussichtgenießen. Dann mäandern wir durch den Ortskern und durch ein kleines Holzhäuschen-Viertel am Fluss zum Museum, das einem der berühmtesten Maler Schwedens gewidmet ist: Anders Zorn (1860-1920). Der war auch Grafiker, Bildhauer und Sammler. Und neben dem Museum könnte man auch Zorngården besuchen, das Künstler-Zuhause des Malers und seiner Frau Emma  – die von ihm selbst entworfene Holzvilla nur gegen Rintritt, der Garten davor ist frei zugänglich. Wir belassen es beim Museum, in dem gerade auch eine Sonderausstellung über den schwedischen Märchen-Illustrator und Troll-Zeichner John Bauer gezeigt wird. Zorn wiederum ist durch seine Portäts, bäuerlichen Dalarna-Motive und Aktstudien im Stil des Naturalismus/Realismus bekannt geworden – und das so weit über die Grenzen der Region hinaus, dass sich sogar einige damalige US-Präsidenten von ihm porträtieren ließen. Einige seiner Gemälde, wie etwa „Sommarnöje“ (Sommervergnügen), wirken fast wie fotografiert. Nach ausgiebigem Kunstbad plus Garten-Spaziergang kehren wir Mora am späteren Nachmittag wieder den Rücken. Kurz noch Entsorgen auf dem Rastplatz Johannisholm, dann wollen wir uns mal anschauen, von wo aus das Wildwasser-Rafting von Dala River Adventure starten würde. Im Internet schien uns das ganz vertrauenserweckend. Doch bevor wir uns dort anmelden, wollen wir erst mal sehen, ob wir mit dem T-Rex überhaupt zum Startplatz bei Björbo durchkommen. Tatsächlich führt ein sehr holpriger und verschlungener enger Weg durch den Wald zum Fluss Käringforsen. Bei Gegenverkehr – der durchaus vorkommt – muss man etwas rangieren. Aber am Ort des Geschehens weitet sich das Ganze zu einem wunderbaren Lagerplatz. Wir schauen auch am Basecamp, also der Hütte des Anbieters, vorbei. Aber da ist gerade keiner da. Auch wenn uns beim Anblick der Stromschnellen etwas mulmig wird: Zumindest wissen wir jetzt schon mal, wo das Ganze stattfinden würde. Im nahen Dala-Järna versorgen wir uns danach im einzigen Supermarkt der Gegend, bewundern den Eiffelturm-Nachbau am Ortseingang und begeben uns dann auf die Schlafplatzsuche. Fündig werden wir am Badeplatz Brintbodarna. Je nach Nässe kann man bis auf den kleinen Sandstrand fahren. Wir suchen uns lieber eine etwas festere Stelle, finden aber trotzdem eine mit direktem Seeblick. Fast ganz allein sind wir hier. Nur ganz hinten auf der linken Seite der Badebucht hat sich ein älteres schwedisches Paar mit Hund, Camping-Anhänger und Vorzelt etwas breiter aufgestellt. Die wollen wohl länger bleiben. Wir genießen unsere Hälfte und das Naturschauspiel, das sich dort bietet, als sich die Sonne langsam verabschiedet.

 

Tag 11 – Freitag, 29. Mai
2026-05-swe

Zwischenstopp 1: Flottbron (Schwimmbrücke) in Gagnef, Wanderparkplatz beim Flottbro Café (GPS 60.588621 15.071033)

Zwischenstopp 2: Hjultorgets Köpcentrum/Clas Ohlson in Insjön, Wohnmobil-Parkplatz auch zum Übernachten, in der Nähe: Lundhags Fabriksbutik (Outdoor-Kleidung) und ein privates Flohmarkt-Häuschen (GPS 60.673172 15.088798)

Zwischenstopp 3: Rättvik, zentrumsnaher Wohnmobil-Parkplatz am Kirchboot, Nordahls Väg, zwei Stunden mit Parkscheibe (GPS 60.881422 15.119281)

Übernachtungsziel: Rastplats Tällbergsporten mit WC-Häuschen, Picknicktischen und Skulpturenkreis (GPS 60.8174096 15.0477381)

 

Ein besonderes Fahrvergnügen wollen wir uns heute in Gagnefs kyrkby gönnen. Dort befindet sich nämlich eine von Schwedens einzigen beiden Holz-Pontonbrücken. Hui, das rumpelt! Wirkt aber trotz Wellenbewegung stabil. Und tatsächlich, der T-Rex bleibt beim Trab über den Fluss Dalälven trocken. Ein Café und Thai-Restaurant in der Nähe gibt es auch, aber wir haben ja erst vor Kurzem gefrühstückt. Allerdings: Ein Hot Dog geht immer. Den bekommen wir bei unserem Tankstopp am Ortsrand von Gagnef am Riksvägen 70 sogar gratis. Denn die Preem-Station feiert gerade Eröffnung – und das nicht nur mit Super-Duper-Sonderpreisen an der Tanksäule, sondern auch mit einer „Korv-Station“. Die Chefin steht selbst hinter der Camping-Kochplatte mit dem Würstchen-Kochtopf. Niedlich. Und lecker. So! Fertig gekaut! Jetzt geht es zu einem Konsum-Pilgerort, den wir immer ansteuern, wenn wir in der Gegend sind: den Shopping-Marktplatz Hjultorget bei Insjön samt Clas-Ohlson-Museum (plus großem Laden und Fundgrube). Dieses kleine Shopping-Paradies mit weiteren Outlets, Arabia/Fiskars/Iitala-Shop (Achtung! Großer Auswahl für Mumin-Fans!) und Hemköp-Supermarkt einfach links liegen zu lassen, ist uns bisher jedenfalls noch nicht gelungen. Doch nachdem wir den T-Rex auf dem großen, aber weitgehend schattenlosen Womo-Parkplatz (Übernachtung erlaubt) platziert haben, wagen wir diesmal noch etwas Neues. Wir klingeln an der kleinen Flohmarkt-Scheune rechterhand am Beginn der Wohnsiedlung. Eine ältere Dame öffnet uns im zweiten Anlauf und lässt uns durch die Räume einer umgenutzten Einliegerwohnung schnüstern. Trödel-Schätzchen finden wir aber nicht, dafür unterhalten wir uns nett – und erfahren, dass sonst vor allem Norweger auf der Durchreise hier hereinschauen und dass unsere Gastgeberin jüngst unter die Buchautoren gegangen ist und sich nun auf ihre erste Lesung vorbereitet. Deshalb sei sie vorhin auch so vertieft gewesen, dass sie das Klingeln zuerst nicht gehört habe. Sie hat ganz offensichtlich Spaß am Erzählen. Wir müssen also kein schlechtes Gewissen haben, dass wir sie aufgescheucht, aber nichts gekauft haben. Das wiederum holen wir dann in den Einkaufsläden nach. Und eine kleine Runde durch das Museum muss auch sein. Dieses ist dem erfindungsreichen Firmengründer Clas Ohlson (1895-1979) gwidmet, der schon vor Ikea in Schweden per Versandhandel den Durchbruch schaffte – so um 1918 nämlich. Am Nachmittag rollen wir weiter nach Rättvik. Leider sind die seenahen Gratis-Straßenrandplätze von früher am Långbryggevägen inzwischen womo-untauglich gemacht. Die waren wohl einfach zu nahe dran am offiziellen Campingplatz. Also kurven wir direkt ins Zentrum. Auf dem Parkplatz beim historischen Enån-Kirchboot stellen wir uns aufmeinen der wenigen Wohnmobil-Parkbuchten am Nordahls Väg, wo man mit Parkscheibe zwei Stunden gratis stehen darf. Also nicht lang schnacken, sondern nix wie los auf Guckrunde durchs Zentrum mit Abstecher zu dem ausnahmsweise mal grauen Dalapferdchen der Stadt und zum Rättvik-Brunnen mit seinem stilisierten Spielmannszug. Hier lässt es sich aushalten. Aber da ist ja noch der Siljansee  – und vor allem die Seebrücke der Marke „Lang-länger-am längsten“. 628 Meter reicht diese in den See hinein. Erbaut wurde sie 1895, damit Touristen-Dampfer in Rättvik anlegen und die Gäste trockenen Fußes zum Ufer gelangen konnten. Aber auch in der umgekehrten Richtung ist es ein schöner Spaziergang, auf den 1992 komplett renovierten Holzplanken. Den Steg säumen einige Pausen-Bänke. Am Ende öffnet sich das Ganze zu einem Tanzplatz mit Birkenwiese und einer schönen Ausguckplattform ganz am Ende. Herrlich! Auch ohne den ganzen Mittsommer-Tanz- und -Fideltrubel. Durch den grünen Aktiviätspark mit verschiedenen Spiel- und Sportflächen geht es zurück zum T-Rex. Unseren nächsten Schlafplatz suchen und finden wir eine halbe Stunde später auf dem Rastpkatz Tällbergsporten. Der liegt praktischerweise ein kleines Stück abseits der Hauptstraße, was sich akustisch gleich angenehm bemerkbar macht. Dazu punktet der Platz nicht nur mit dem obligatorischen WC-Häuschen, sondern auch mit einem witzigen, wenn auch rätselhaften Skulpturenkreis auf einer schmucken Birkenwiese mit überdachten Picknickplätzen. Der Abend kann kommen.

 

Tag 12 – Samstag, 30. Mai
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Zwischenstopp 1: Rastplatz bei Leksand mit Komplett-Ver- und -Entsorgung, auch Wasser(!) am Riksvägen 70 (GPS 60.712904 15.033275)

Zwischenstopp 2: Sommerrodelbahn Rättvik, Slalomvägen 36, geöffnet ab Anfang Juni bis Ende August, täglich 11-15/17 Uhr, Preise: 80 kr pro Fahrt, 320 kr Fünf-Fahrten-Pass, normaler Parkplatz (GPS 60.878086 15.136600)

Zwischenstopp 3: Rättvik, zentrumsnaher Normal-Parkplatz hinter dem Rotkreuz-Sozialladen, vier Stunden mit Parkscheibe (GPS 60.886247 15.118420)

Zwischenstopp 4: Bragehall Antik- und Flohmarkt-Scheune, Sätra Plintsbergsvägen 210, Leksand, geöffnet im Sommer Di bis Fr 11-17 Uhr, Sa/So 11-16 Uhr, großer Schotterparkplatz nebenan (GPS 60.791745 15.035917)

Übernachtungsziel: Naturrastplatz Fornby Långbryggan, mit Picknicktischen, Sundsnäs Siljansnäsvägen (GPS 60.762985 14.935068)

 

Nach einer ruhigen Nacht wechseln wir vor dem Frühstück noch mal eben den Rastplatz. Der große grüne Platz bei Leksand ist in Sache Vollversorgung und -entsorgung einfach unschlagbar. Vor uns auf dem Bodeneinlass fürs Grau- und Schwarzwasser steht aber noch schwedisches Wohnmobil. Das Ehepaar scheint aber Probleme beim Wasserzapfen zu haben. Wir helfen mit einem passenden Schlauch-Adapter und tauschen ein paar Routen-Erfahrungen aus. Das Ziel der Schweden lautet Järvsö, Heimatort der (einst) auch in Deutschland bekannten Sängerin Lill-Babs (1938-2018). Und unsere Gesprächspartner sind große Fans. Für sie geht es daher jetzt ein gutes Stück weiter Richtung Norden. Bei der späteren Internet-Recherche stellen wir fest: In Järvsö – besser gesagt: auf dem Landgut und einstigen Gesundheitszentrum Stenegård (errichtet ab 1856) – gibt es sogar ein richtiges Lill-Babs-Museum. Das ganze Gelände ist heute Kulturzentrum mit Garten, Gastronomie und Veranstaltungen. Kann man sich ja mal merken.

 

Tag 13 – Sonntag, 31. Mai
2026-05-swe

Zwischenstopp 1: Garagen-Flohmarkt am Wegesrand  (Riksvägen 66) in Hjulbäck 1, Nås (GPS 60.445096 14.531322)

Zwischenstopp 2: Wildwasserrafting mit Dala River Adventure auf dem Käringforsen, Forsvägen 20, Björbo

Übernachtungsziel: spontan am Lagerplatz bei Dala River Adventure (GPS 60.462362 14.626626)

 

Tag 14 – Montag, 1. Juni
2026-05-swe

Zwischenstopp 1: Gastank-Befüllung in Storfors, Piscators Bil Gasolmack, Industriegatan 3, geöffnet Mo bis Do 7-17 Uhr, Fr 7-13 Uhr (GPS 59.543866 14.276711)

Zwischenstopp 2: Biltema in Karlskoga, Skogsbovägen 16, geöffnet Mo bis Fr 7-20 Uhr, Sa/So 9-18 Uhr (GPS 59.296083 14.489070)

Übernachtungsziel: Varnhems Klosterruine, Axevallavägen 10, Parkplatz (GPS 58.385599 13.652964)

Kurz-Info: Varnhems Klosterkirche, geöffnet von Ende März bis Ende September täglich 10-17 Uhr, Oktober bis März täglich 10-16 Uhr, Eintritt frei. Dann sind auch das kleine Klostermuseum hinter den Ruinen und die Ausgrabungsstätte Kata Gård oben auf dem Hügel geöffnet. Klosterruine nebenan rund um die Uhr geöffnet. Ebenso frei zugänglich: die Wanderpfade rund um den Klostersee.

 

Tag 15 – Dienstag, 2. Juni
2026-05-swe

Zwischenstopp 1: Wohnmobil-Parkplatz am Café Doppingen/Naturum Hornborgasjön in Broddetorp, Übernachtung: 150 kr, bezahlbar im Naturum (GPS 58.323475 13.590604)

Kurz-Info: Naturum-Pavillon am See ab Mitte Juni bis Ende August täglich geöffnet von 10-16 Uhr, zwischen Ende April und Mitte Juni nur mittwochs bis sonntags. Zwischen Mitte März und Mitte April (Zeit der Kranich-Tänze) täglich 10-17 Uhr

Zwischenstopp 2: Gudhems Kloster nördlich von Falköping, Ruine und Kirche, Parkplatz auch zum Übernachten (GPS 58.239622 13.556765)

Übernachtungsziel: Engelsons, Kanslistvägen 6 in Falkenberg, Wohnmobil-Parkplatz des Outdoor-Bekleidungsladens (GPS 59.916529 12.495828)

 

Tag 16 – Mittwoch, 3. Juni
2026-05-swe

Zwischenstopp 1: Rastplats Skreabacke mit Latrintömning (GPS 56.902779 12.575631)

Zwischenstopp 2: Långasands Strandparkplatz in Heberg, Långasandsvägen (GPS 56.833480 12.594704)

Übernachtungsziel: Strandparkplatz in Laröd mit Blick übers Wasser zum Hamlet-Schloss Kronborg (DK), Södra Kustvägen (GPS 56.091138 12.645296)

 

Tag 17 – Donnerstag, 4. Juni
2026-05-swe

Zwischenstopp 1: Maxi ICA und Rusta, Center Syd in Löddeköpinge (GPS 55.768502 12.986369 Parkplatz 1 – 55.771565 12.986882 Parkplatz 2)

Übernachtungsziel:  Korsør, Parkplatz n Storebæltsvej nahe Isbådsmuseet und Storebæltbrücke (GPS 55.348547 11.096581)

 

Tag 18 – Freitag, 5. Juni

2026-05-swe

Kurz-Info: Isbådsmuseet, Storebæltsvej 140, Korsør. Ausstellung über die historischen Eisboote der Gegend. Geöffnet täglich 9-18 Uhr. Eintritt frei.

 

Tag 19 – Samstag, 6. Juni
2026-05-swe

Tag 20 – Sonntag, 7. Juni
2026-05-swe

Das war’s leider schon wieder
gesamt+profil

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