2019 Oktober / November – Zoo Osnabrück

Unsere Fahrt „2019 Oktober“ –  Zoo Osnabrück

Statistik:
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Womo T334
Tage: 3 (vom 31.10.2019 bis 02.11.2019)
Kilometer: 0000 KM 
Tanken: 000 Liter = 000 € 
Fahrzeit: 00,00 h
Gas:  00 Liter (00,00 Euro) 
Parkgebühren: -- / Standgebühren: 00,00 Euro

Gesamt-Ausgaben: 000,00 Euro

Quizfrage: Was fängt man mit einem langen Feiertagswochenende an? Antwort: Man unternimmt einen Kurztrip mit dem Wohnmobil!

Tag 1 – 31. Oktober 2019
Von Wilhelmshaven nach Hagen a. T. W.

Gesagt getan. Der Reformationstag ist da, unser T-Rex ist gesattelt. Los geht’s Richtung Osnabrücker Land. Wir haben uns vorher natürlich schon einen Stellplatz ausgeguckt. Der liegt ein Stücken südlich von Osnabrück, in Hagen am Teutoburger Wald. Am frühen Nachmittag (wir sind erst mittags losgekommen) rollen wir auf dem Platz am Kirschlehrpfad ein und stellen erfreut fest, dass außer uns bisher nur ein Wohnmobil dort Aufstellung genommen hat. Ein Plätzchen hier in naturschöner Lage ist uns also sicher.

 

Lustiges Schild am Stellplatz mit eigentlich traurigem Hintergrund
Herbststimmung im Teutoburger Wald

 

Nachdem wir uns zurechtgemuggelt haben, ist ein Spaziergang fällig. Ein netter älterer Herr, der gerade mit dem Fahrrad auf dem Platz vorbei schaut, empfiehlt uns eine Runde durch das nahe Wäldchen und den Ort. Und so machen wir es auch…

Nach einer knappen Stunde Gehen, haben wir uns einen heißen Kakao aus der Bordküche verdient. Und dann: einfach Entspannen mit einem guten Schmöker, DVD und Co. Der nächste Tag kann kommen.

 

Tag 2 – 1. November 2019
Von Hagen a. T. W. nach Osnabrück – und zurück nach Hagen.

Nach dem Frühstück starten wir durch nach Osnabrück. Nicht ganz eine Viertelstunde später treffen wir auf dem Zoo-Parkplatz ein. Der Ordner weist uns den richtigen Abzweig zu jenem Platzbereich, auf dem auch Wohnmobile stehen können. Dann sind es nur noch zwei, drei Minuten zu Fuß bis zum Zoo-Eingang. Wir bekommen 30 Prozent Anfahrtsrabatt (gegen Nennung unserer Postleitzahl) und entern die Tierwelt.

Zuerst mäandern wir durch den Unterirdischen Zoo, dessen Gänge schon ganz halloween-like von Spinnen, Gespenstern und Geisterfäden durchzogen sind. Am besten gefallen uns aber die (echten) Flattermänner: die nicht mal handtellergroßen Spitzmaus-Langzüngler-Fledermäuse, die im hinteren Bereich eine eigene Grotte mit Mondscheinlicht für ihre Luftakrobatik zur Verfügung haben.

Irgendwann müssen wir uns aber dann doch losreißen. Unser Zoobesuch hat ja schließlich erst angefangen. Vorbei an der Insel der Klammeraffen geht es zunächst einmal den Ohren  nach. Da brüllen doch die Löwen? Tasächlich scheinen die gerade auf ihr Futter zu warten. Eine Löwin „klopft“ schon am Schieber an… Die anderen tigern (hmm…) auch schon etwas unruhig umher. Aber die Zubereitung in der Futterküche hinter dem Freigelände dauert wohl noch eine Weile. Deshalb stromern wir weiter. Erneut nach Gehör.

 

Wahrscheinlich hat sie Hunger wie ein Löwe

 

Diesmal sind es witzigerweise die wässrigen Verwandten, die ordentlich Laut geben: die Seelöwen. Die bekommen gerade auch wirklich etwas in den Magen, müssen dafür aber auch ein paar Runden durchs Becken toben. Von der Tribüne aus lässt sich das prima und bequem mitverfolgen.

Wir schlappen weiter Richtung Affen- und Tigertempel. Zu Fuß nach Angkor Wat – das geht wohl nur in Osnabrück… Die Orang-Utans machen sich zwar im Moment etwas rar, lassen sich dann aber doch mal kurz draußen blicken. Immerhin. Es ist eben heute ein regnerisch-kalter Novembertag…

 

In Osnabrück kann man zu Fuß nach Angkor Wat gehen

 

Jetzt packen wir aber doch mal den Lageplan aus, den wir an der Kasse bekommen – mitsamt eines Faltblattes, in dem die Fütterungs- und Erklärzeiten aufgeführt sind. Davon gibt es eine ganze Menge. Da wir keine besonderen Vorlieben haben, gehen wir ab jetzt den nummerierten Pfaden nach und nehmen die Fütterungen, wie sie kommen. Dabei begegnen wir immer wieder auch einigen tierischen Leuchtfiguren, die eigentlich erst abends erst – im Rahmen der „Zoo-Lights“ – leuchten sollen. Aber (wieder) die Löwen tanzen etwas aus der Reihe.

 

Da leuchten die Löwen

 

Zunächst stoppt uns aber ein kleiner „Baumwipfelpfad“ über unseren Köpfen, der offenbar nicht für Menschen gedacht ist. Drei niedliche Augenpaare auf einer Baum-Plattform bestätigen unseren Verdacht: Hier tanzen die Nasenbären den Besuchern auf den Köpfen herum – allerdings nicht bei diesem Wetter. Da kuschelt man sich besser zusammen und reckt nur ab und zu die namensgebende Schnuppernase in die Luft.

 

Ihr seid vielleicht so Nasenbären!

 

Auf der Takamanda-Anlage – die etwas abgetrennt vom Hauptgelände über eine erhöhren Holzpfad zu erreichen ist – haben wir einen kleinen Lauf, was die Fütterungen anbelangt. Bei den Rotbüffeln, Drills, Pinselohrschweinen, Mantelaffen und Servalen bekommen wir ordentlich was zu sehen.

 

Hier geht es nach Afrika
Pinselohrschwein am Wühlen
Dösende Servale vor der Fütterung

 

Durch die nordamerikanische Tierwelt Manitoba schlendern wir weiter, gönnen uns zwischendurch Crêpes von der Backstube am Affentempel, warten ein bisschen Regen ab und erkunden dann die weiteren Bereiche, unter anderem das Aquarium, wo es aber auch Axolotls gibt und Blattschneiderameisen in durchsichtigen Laufröhren unterwegs sind.

 

Begegnung mit den Axolotln

 

Jetzt brauchen wir was Deftiges. Zum Glück ist das Restaurant Sodexo gleich um die Ecke…

Hinter dem Tal der grauen Riesen betreten wir – satt und aufgewärmt – die hölzernen Hochstege durch das Kajanaland, sehen Rentiere, müde zusammengekuschelte Silberfüchse, herumtollende Vielfraße. Ein Waschbär guckt kurz aus seiner Hütte, taxiert das Wetter und zieht den Kopf gleich wieder zurück ins Warme.  Hybridbär Taps (Vater Eisbär, Mutter Braunbär) hat sich leider komplett verkrochen.

 

Den Silberfüchsen ist auch kalt
Dieses Rentier scheint schon aufs Christkind zu warten

 

Wir kreiseln zurück zum Eingang, machen aber noch einen Abstecher ins Giraffenhaus und beobachten die langhalsigen Wesen mit den Monsterwimperm beim Futter und Kauen. Nach einer Stippvisite im höchst plüschtierlastigen Zoo-Shop erklären wir die Tierwelten für erkundet, schnappen uns den T-Rex und lassen ihn zurück nach Hagen zum Kirschlehrpfad galoppieren.

Dort stehen mehr Wohnmobile als am Vortag, aber für uns ist trotzdem noch Platz. Wir klinken uns an den Stromkasten und finden (im Gegensatz zum ersten Tag) diesmal eine Position, an der die hohen Bäume rund herum nicht unseren Sat-TV-Empfang stören. Zeit fürs Einmuggeln mit Tee und Co.

Tag 3 – 2. November 2019
Von Hagen a. T. W.  zurück nach Wilhelmshaven

Heute morgen wir schön ausgeschlafen, bevor wir uns ein leckeres Kakao-Frühstück gönnen. Gaaanz sutje machen wir uns startklar. Heute mal etwas altmodisch: Frau wäscht ab, Mann kappt den Strom und klönt draußen mit den Platznachbarn. während der Fahrt: „keine besonderen Vorkommnisse“…

 

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